ISAF on tour

Die besten ISAF Blitzlichter – Praxissemester

Wie jedes Jahr wurden auch 2018 die besten Blitzlichter der ISAF Studierenden gekürt. Ein Blick in die Publikationen lohnt sich:

Lia Stave Praktikum bei der Outdoor-Sport-Firma Algarve Adventure in Portugal im 5. Semester, 2017/18

Surfen, klettern, mountainbiken! Portugal, Westalgarve, Arrifana! Arbeiten wo andere Urlaub machen – ein Traum.
Rund 3000 Sonnenstunden im Jahr, pulverisierte Sandstrände, Steilküsten und klares Wasser wurde mir während meines fünf monatigen Praktikums geboten. In der sagenhaften Landschaft im 75.000 ha großen Costa-Vicentina-Naturpark tummeln sich neben Pflanzen und Tieren vor allem Outdoorsportler und Naturliebhaber. Hier herrschen die perfekten Bedingungen für Surfer jeder Könnerstufe. Kein Wunder, dass die Outdoor-Sport-Firma „Algarve Adventure“ seit 12 Jahren hier Mountainbikern, Kletterern und Surfern fast alle Wünsche erfüllen kann.
Bei all den faszinierenden Eindrücken von der Natur, Kultur und dem allgemeinen Leben verging die Zeit wie im Flug. Angefangen in der berühmt berüchtigten Hochsaison wurde ich erstmal ins 16° C kalte Wasser geworfen – surfen.
Doch die Hochsaison ist nicht nur mit gutem Wetter und Wellen verbunden, sondern auch mit Stress und ständig wechselnden Gästen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Ansprüchen. Das Surfcamp „Arrifana Point View“ befindet sich nur einen kurzen Fußmarsch vom Strand entfernt und punktet mit einem unglaublichen Blick aufs Meer.
Im Camp war ich primär für die Gästebetreuung zuständig, war Kontaktperson für all ihre aufkommenden Fragen, so dass unsere Gäste einen super Urlaub genießen konnten. Zu tun gab es immer viel und meiner Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt. Da ich mit den Gästen zusammenwohnte war ich 24/7 Ansprechpartner, egal ob Feierabend oder nicht. Jeder Tag war für mich sehr abwechslungsreich, witzig aber hin und wieder auch anstrengend.
Das Leben im Camp kann man sich vorstellen wie in einer großen WG – nur mit ständig wechselnden Mitbewohnern. Teilweise war ich über den Wechsel froh und teilweise war ich den Tränen nahe.
Mein Praktikum in Portugal bleibt für mich unvergesslich. Ich habe einen umfassenden Einblick in die Arbeit eines Dienstleistungsbetriebes erhalten, hatte eine super Zeit und das wohl beste Team der Welt.

 

Selina Tröller: WildZeit – mein abenteuerliches Praktikum

Es ist Ende Juli 2018 und die fünf Monate Praktikum bei dem erlebnispädagogischen Unternehmen WildZeit in Freiburg sind tatsächlich schon vorbei. Am Wochenende des 22.07.18 hieß es Abschied nehmen. Wir acht Praktikanten trafen uns ein letztes Mal, alle gemeinsam, mitten in der Natur. Der leichte Nieselregen ließ uns nicht unterkriegen, denn schließlich hatten wir Dank der Ausbildung bei WildZeit und den vielen Veranstaltungen, die wir als Trainer durchgeführt haben, einiges gelernt. Wir wussten wie ein Unterstand zu bauen war und sich bei Regen ein Feuer entfachen ließ. Wie so oft nach Veranstaltungen saßen wir eng beisammen. Wir genossen die Natur, schwelgten in Erinnerungen, ließen unsere gemeinsame Zeit Revue passieren und lachten… Wir haben viel zusammen erlebt und waren miteinander durch Höhen und Tiefen gegangen.

So war es zum Beispiel mit dem Projekt „Materiallagerumbau“. Uns wurde diese Aufgabe zu Teil, da WildZeit expandierte und viele neue Materialen dazukamen. So hieß es, wenn wir nicht auf Veranstaltungen waren, das Lager neu zu konzipieren, zu organisieren, es umzubauen und zu sortieren. Selbständig arbeiten und denken, sowie das richtige Management, war hier von uns Praktis gefragt.

Doch im Hauptfokus des Praktikums standen die erlebnispädagogischen Veranstaltungen, meist Schulklassen im Landschulheim. Jede Veranstaltung wurde von durchschnittlich zwei Trainern, je nach Buchungsinhalt und Wunsch des Auftraggebers, individuell geplant, ausgearbeitet und durchgeführt. Dadurch, dass WildZeit viele Kooperationspartner hat, konnte ich an den schönsten Orten des Schwarzwaldes und Umgebung arbeiten. Ich suchte zum Beispiel mit den Teilnehmern Schätze am Feldberg, paddelte mit ihnen über den Schluchsee, baute bunte Flöße am Titisee oder eroberte mit ihnen kletternd die Schlossmauern von Ortenberg.

Auch wenn manche Tage sehr anstrengend waren, stand ich jeden Morgen gerne auf. Ich freute mich auf die wundervollen WildZeit-Menschen und war gespannt was mich dieses Mal für eine Klasse erwartete und welche Herausforderungen sie bereithielt. Stets brauchte es etwas anderes um die Klasse in ihrem Zusammensein zu unterstützen und jedem Einzelnem ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, Kraft, oder auch einfach eine tolle Erfahrung mit auf den Weg zu geben.

Rückblickend habe ich nicht nur für Erfahrungen gesorgt, sondern auch selber viele gesammelt. Es war ein wundervolles Praktikum und ich bin dankbar für die erlebnisreiche, lehrreiche Zeit bei WildZeit.

 

Julia Webner – Praktikum bei Exeo e.V.

Ich bin Julia „Jule“ Webner, 23 Jahre alt und studiere an der Hochschule Bremen im internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft aktuell im 6. Semester.
Im Sommersemester 2018, meinem sechsten Semester, habe ich ein 20-wöchiges Praktikum und gleichzeitig eine Ausbildung zur zertifizierten Erlebnispädagogin bei EXEO e.V. in Lübeck gemacht. EXEO e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, welcher erlebnispädagogische Seminare und Projekte in ganz Deutschland, hauptsächlich aber in Norddeutschland anbietet. Jedes Jahr starten drei Generationen an Praktikant*Innen die Ausbildung zu zertifizierten Erlebnispädagog*Innen; Ende Februar, Ende Mai und Ende Juli.

Noch während meines Auslandssemesters in Finnland, in welchem ich den Kurs Adventure Sports belegt und bereits erlebnispädagogisch gearbeitet hatte, suchte ich im Netz nach Praktikumsstellen in erlebnispädagogischen Vereinen und Betrieben. Viele der Angebote sagten mir aufgrund des Praxisanteils oder des Standorts nicht zu, EXEO hingegen, passte perfekt auf mein Gesuch! Nach einer schriftlichen Bewerbung, einem Bewerbungsgespräch in Lübeck und einigen Mails zur Orga vorab, fand ich mich am Sonntag den 25.02.2018 in meinem geliebten Kombi auf der A1 Richtung Lübeck wieder. Ich fieberte mehr als nervös meiner Ankunft bei der Praktikanten-WG entgegen und kam schließlich nach 2 ½ Stunden Fahrt, die dem Schneechaos an dem Tag geschuldet sind, im verschneiten Lübeck an. Es lagen ca. 35 cm Schnee, meine Stiefel waren zu kurz und es schob sich bei jedem Schritt eine kleine Schneelawine in den Schaft. Ich kämpfte mir den Weg zur WG-Haustür frei und klingelte mit pochendem Herzen. Ich stand nicht einmal 2 Sekunden vor verschlossener Tür, da riss eine meiner neuen Mitbewohnerinnen mit strahlendem Grinsen die Tür auf und hieß mich herzlichst willkommen. Dieser Moment, war der Beginn einer unvergesslichen, verspielten, lustigen, entspannt wie stressigen, herzlichen, intensiven Zeit bei EXEO e.V. Es folgten 5 Monate voll mit Tagesaktionen, Klassenfahrten, Firmentrainings und –events und einer Basisschulung im, für Norddeutsche Verhältnisse, Tiefschnee. Wir bauten als Praktikantengeneration 18.1 eine nahezu lebensmüde, 30 Meter hohe Seilbahn, spannten Niedrigseilparcoure durch halb Schleswig-Holstein, erklommen einige Bäume, arbeiteten mit ca. 1.000 Schüler*Innen an unterschiedlichsten Orten, konstruierten Flöße zur Überquerung der unbekanntesten Seen in Mecklenburg-Vorpommern und leiteten die spaßigsten Kooperativen Teamübungen an.
Ich möchte die Zeit und die Erfahrungen keinesfalls missen und bräuchte Stunden, um alle meine Erlebnisse zu dokumentieren!

 

Esther Marx – Praktikum beim Neustadt Stadtteilmanagement: Sommer, Sonne, SummerSounds!

Die Neustadt hat sich zum größten und wohl aufstrebendsten Stadtviertel Bremens entwickelt. Seit Anfang des Studiums wohne ich hier und habe es nie bereut. Aber was ist das Besondere am Neustadt Stadtteilmanagement? Neben der Unterstützung großartiger kreativer Köpfe und der Vernetzung der einzelnen Akteure des Stadtteils, ist vor allem das Musik- und Kulturfestival SummerSounds eine große Bereicherung für die Neustadt. Dieses findet jährlich im August in den Neustadtswallanlagen statt und war somit der Hauptaspekt meines Praktikums von April bis September 2018.
Das SummerSounds ist ein „umsonst&draußen“-Festival, das in diesem Jahr zum 13. Mal stattfand und mit rund 18.000 Besuchern seinen bisherigen Besucherrekord knackte. Es gab vier Bühnen – alle mit verschiedenen Schwerpunkten -, jede Menge gastronomisches Angebot, Platz für Start-Ups und Projekte und einen großen Kinderbereich mit rund 20 Spielangeboten. Da das Orga-Team sehr klein ist, hat man im Praktikum die Gelegenheit, in alle Aspekte des Eventmanagements reinzuschnuppern und bekommt schnell viel Verantwortung übertragen. Die Hauptaspekte meiner Arbeit waren Marketing und die Organisation des Kinderbereichs – aber natürlich war man auch für das große Ganze verantwortlich und fungierte stets als Ansprechpartnerin.
Was mir besonders gut gefallen hat, war die Stimmung im Team. Jede/r konnte seine/ihre Ideen einbringen und das SummerSounds somit Tag für Tag weiter entwickeln. Man fühlte sich wie in eine neue Familie aufgenommen und durfte viel ausprobieren. Und wenn man am Tag nach der Veranstaltung zusammen ein paar Bierchen trinkt, vor Übermüdung nicht mehr aufhören kann zu lachen und mit positiver Resonanz überschüttet wird, weiß man: Jeder kleine Aufwand und Handgriff hat sich gelohnt!
Ich halte dieses Projekt für besonders unterstützenswert, da sich durch die verschiedenen Musikstile, den kostenlosen Eintritt und die Familienfreundlichkeit ein Festival für jedermann entwickelt hat, das niemanden ausschließt. Ich sehe dies als bedeutende Steigerung der Lebensqualität und besonders wichtig für die Neustadt.
Man sollte sehr konzentriert arbeiten können, die Wochen vor dem Festival besonders belastbar sein und eine große Affinität zur Eventorganisation haben. Jeder/m, der/die sich darin widergespiegelt sieht und gern ein paar Kontakte aus der Bremer Musik- und Kulturszene knüpfen möchte, kann ich ein Praktikum beim Neustadt Stadtteilmanagement wärmstens empfehlen.

 

Anna-Kristina Schuth, 6.Semester – Praktikum bei dem Sport-, Reise- und Eventveranstalter Vietentours GmbH

Zwischen enttäuschten Deutschland-Fans entdecke ich einen völlig aufgelösten Mexikaner. Weinend, mit einem von Schminke verschmiertem Gesicht steht er mir gegenüber und nimmt meine Hand. Das einzige was er sagt: „Danke!“ Verwirrt bleibe ich stehen, gratuliere ihm zum Sieg. „Wir haben den Weltmeister besiegt, wir können nach Hause fahren“, sagt er und weint wie ein Schlosshund. Ein für mich zuvor enttäuschendes Spielergebnis löste bei diesem Mexikaner eine Gefühlswelle der Freude aus, die auch für mich zu einem der vielen ganz besonderen Momente meines Praktikums bei Vietentours wurde. Im Frühjahr 2018 arbeitete ich in dem Familienunternehmen Vietentours, dass seit 1990 Sport- und Incentivereisen zu den großen Ereignissen fast aller Sportarten organisiert. Wichtige Einkommensquellen sind hier die Olympischen Spiele sowie Großereignisse im Fußball. Mit dem Zeitraum meines Praktikums hatte ich sehr viel Glück: Mir standen nicht nur die jährlichen Events wie das DFB-Pokalfinale in Berlin und die Handball Final Fours in Hamburg und Köln bevor, sondern auch die ITB und allen voran das größte und für mich spannendste Event: die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, deren Vorrunde ich mit begleiten durfte. Zu Beginn meiner Zeit bei Vietentours arbeitete ich zunächst im Büro, erledigte viele kleinere, administrative Tätigkeiten, half an den Stellen, an denen Hilfe nötig war und wurde gut in das Arbeitsleben bei Vietentours von meinen Kollegen eingearbeitet. Schnell kristallisierte sich mein alleinverantwortlicher Hauptaufgabenbereich und somit mein Teilprojekt heraus: Die Planung, Koordination, Ausarbeitung sowie Umsetzung und Betreuung der Reisen im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland für Firmengruppen. Ich organisierte die Reisen für mehr als 120 Personen, trat mit den Ansprechpartnern der Firmen in Kontakt, organisierte die Teilnahme an den Events vor Ort und gestaltete das Rahmenprogramm. Zu Beginn der WM reiste ich nach Russland und empfing meine Gäste in dem ersten Spielort der deutschen Nationalmannschaft: Moskau. Alle Vorbereitungen waren getroffen und meine Nervosität stieg, denn alles sollte im Interesse der Ansprechpartner der Firmen, der Kunden selbst und natürlich auch in meinem Interesse reibungslos ablaufen. Ich fungierte als Reiseleiterin einer anspruchsvollen Firmengruppe von 26 Personen und war Ansprechpartnerin aller weiteren Firmengruppen, deren Reisen ich vorab organisiert hatte. Nach Abreise der Gäste wurde ich als Reiseleiterin für die Individualkunden/ Fans im zweiten und dritten Spielort, Sotschi und Kasan eingesetzt, begleitete die spannenden Programmpunkte und sah alle drei Spiele der DBF-Elf im Stadion. Durch das große Netzwerk, welches Vietentours über die Jahre pflegt, knüpfte ich viele neue Kontakte und lernte neben den Sportexperten Mirko Slomka, Rainer Calmund, dem Vorstand des DFB und Ansgar Brinkmann auch Matze Knop und viele weitere gute Bekannte der Familie Vieten kennen. Vietentours hat viel zu bieten und wer sportlich schon immer ganz vorn mit dabei sein wollte, ist hier genau richtig. Nun blicke ich gemeinsam mit Vietentours dem nächsten Großereignis gespannt entgegen: den Olympischen Spiele in Tokyo 2020.

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