ISAF on tour

Jasmin auf der Insel der Gegensätze

Im Juli 2014 begann mit einem zwölfstündigen Flug von Frankfurt nach Mauritius auch für mich, ISAF-Studentin im fünften Semester, das Abenteuer Ausland. Gemeinsam mit zwei Kommilitonen bezog ich ein Haus im Südwesten der Insel, abseits der großen Hotelanlagen und somit mitten unter den Einheimischen.

Die Wahl dieses Wohnortes bescherte uns zwar lange Fahrtwege in die Universität im Nordwesten, aber auch zahlreiche unvergessliche Momente, die wir ohne den engen Kontakt zu den Mauritiern so nie erlebt hätten. Ob unbeabsichtigtes nächtliches Stranden auf einer unbewohnten Insel, die Teilnahme an hinduistischen Hochzeiten und Feiertagen oder der Besuch einheimischer Wellblechhütten – während unseres fünfmonatigen Aufenthalts durften wir unzählige spannende, skurrile und auch bewegende Eindrücke sammeln.

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Fakt ist: Mauritius ist ein Land der Gegensätze und bietet trotz der geringen Größe ein erstaunlich breites Spektrum verschiedenster Kulturen und Landschaften. Der Norden lockt mit trockenem, heißem Klima, der eher raue, unbeständige Süden dagegen mit saftigen Tropenwäldern. Luxuriöse Hotelanlagen liegen in direkter Nachbarschaft zu ärmlichen Hütten ohne fließendes Wasser. Tempel, Moscheen und Kirchen stehen dicht beieinander, Hindus, Muslime und Christen leben dabei friedlich neben- und miteinander.

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Fakt ist aber auch, dass auf Mauritius die Uhren deutlich langsamer ticken. Deutsche oder europäische Verhältnisse sollte niemand erwarten und die gewohnten Gepflogenheiten und Ansprüche daher am besten gleich im Flugzeug zurücklassen. Geduld ist auf Mauritius das A und O – es dauert alles etwas länger, es läuft alles etwas unorganisierter und komplizierter. Dagegen sind die Mauritier aber auch deutlich gelassener und lockerer, zudem unglaublich offen, freundlich und hilfsbereit. Materielle Dingen scheinen die Einheimischen kaum Bedeutung beizumessen. Stattdessen zählen Freunde und Familie, Kultur sowie ein möglichst entspannter Tagesablauf.

Der häufige Mangel an Organisation machte sich aber leider auch im Studium an der University of Mauritius bemerkbar – sowohl bei bürokratischen Hürden als auch in den einzelnen Modulen. Trotz der eigenen, deutlichen wahrnehmbaren Entschleunigung gab es immer mal wieder nervige Probleme und Komplikationen, die es zu lösen galt. Insgesamt hatte ich mir auch noch einen etwas höheren Lerngewinn durch das Studium erhofft.

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In der Freizeit lockt natürlich vor allem das Meer mit zahlreichen Aktivitäten im, unter und auf dem Wasser. Doch neben traumhaften Stränden bietet Mauritius auch weitläufige Berglandschaften, die zu langen Wanderungen einladen. Die warmen Abende lässt man dann gerne mit einem Barbecue, Lagerfeuer oder einfach dem gemeinsamen Beisammensein ausklingen.

Insgesamt kann ich nach meinem Auslandssemester ein positives Fazit ziehen. Ich konnte, insbesondere im Alltag und Umgang mit den Mauritiern, diverse Erfahrungen sammeln und meinen (kulturellen) Horizont erweitern.

Orevwar,
Jasmin

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