Stellenangebote (Vollzeit, unbefristet):


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Stellenangebote (befristet), Projektarbeiten, Nebenjobs, Honorartätigkeiten:


Die Schattenspringer GmbH bietet Praktika / Jobs als Outdoor-Trainer/-in an. Nähere Informationen


Die Aarstidenere GmbH sucht Botschafter/-innen für Messen und Veranstaltungen in Hamburg, Flensburg und Lübeck
Weitere Informationen zu diesem Nebenjob erteilt Kollegin Melanie Stelljes. Nähere Informationen



Traineeprogramme, Diplomarbeitsthemen, Themen für die Learner´s Company, Praktika:


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Bewerbungstipps:

Ein Freizeitwissenschaftler ist durch seine Hochschulausbildung ein Meister in der Präsentation und sollte daher auch in der Lage sein , eine formal korrekte und ansprechende Bewerbung zu erstellen. Wer sich die wichtigsten Punkte, auf die es ankommt nochmals vor Augen führen möchte , kann dazu die neue Broschüre "Berufseinstieg und Bewerben" von Christina Weiss von der HS Bremen lesen. Sie ist zwar ursprunglich für Frauen in technischen Studiengängen geschrieben worden, aber für beide Geschlechter bestens geeignet. Sie enthält die Kapitel:

Studenten und Absolventen können diese Broschüre entweder über Sandra Conrad-Juhls oder direkt bei Christina Weiss beziehen (www.femina-technica.hs-bremen.de) . Der Broschüre ist kostenlos.
(Red.: M-A. Wirth)

Zur Zeit haben es leider auch Absolventen schwer, einen geeigneten Arbeitsplatz zu bekommen. Ein Mangel an Arbeitsplätzen für Akademiker in der Freizeitwirtschaft und ein Überangebot an erfahrenem Personal führen zu dieser Situation. Personalentscheider müssen sich im Zuge der Bewerbungsverfahren häufig durch mehr als Hundert Bewerbungsmappen durcharbeiten. Folglich widmen sie der einzelnen Bewerbungsunterlage nicht mehr als zwei Minuten. Der Bewerber muss also nun seine Bewerbungsmappe so gestalten, dass sie den Personalchef innerhalb dieser zwei Minuten so überzeugt, dass er intensiver nachliest und den Bewerber schlussendlich in die engere Wahl einbezieht. Aus dem Marketing ist uns allen der Begriff A.I.D.A. bekannt. Mit dem hinter diesem Begriff stehenden Verfahren sollen potentielle Kunden für ein Produkt begeistert und zum Kauf bewegt werden. Dies kann man auch auf den Bewerber übertragen, der seine Arbeitskraft vermarkten möchte. Wie das genau aussieht, wird im Folgenden näher beschrieben:

Attention - Aufmerksamkeit (A)
Wenn sich ein Personalleiter pro Jahr mit Dutzenden oder Hunderten Bewerbungen befasst, sollten man besondere Aufmerksamkeit erlangen, um sich vom Wettbewerbsumfeld zu unterscheiden. Ein Unternehmen wird sich in den ersten zwei Minuten nicht nur mit der Qualifikation und den "Hard Facts" beschäftigen. Daher sollte man holistisch überzeugen.(Das haben wir FreizeitwissenschaftlerInnen gelernt).Das beginnt mit einem besonderen Versandkuvert, das sich von einem gewönhlichen Kuvert unterscheidet (z.B. in Farbe und Material. Wenn man vermeiden möchte, dass ein Kuvert offen beim Empfänger eintrifft, sollte man es zukleben. Daraus wird geschlossen, dass der Bewerber über eine vorausschauende Arbeitsweise verfügt.). Wenn der Betrachter es öffnet, soll er seine guten Gefühle bestätigt finden, indem auch das Anschreiben hochwertig wirkt (z.B. 100 g/qm oder 120 g/qm Papier verwenden.) und von der Optik her zum Lesen animiert(Schriftart Tahoma,Arial oder Verdana wählen). Die Bewerbungsmappe soll nicht abschrecken, sondern überzeugen. Durch ein transparentes Deckblatt (daher keine geschlossenen Mappen verwenden!!) soll ihn am besten ein sympathisches Bild anlächeln. Es ist offensichtlich, dass die Unterlagen nicht mehrfach verwandt wurden(!). Davon zeugt allein schon die Tatsache, dass auf dem Deckblatt der Namen des Unternehmens vermerkt ist.

Interest - Interesse (I)
In dieser Weise eingestimmt, ist der Personaler gern bereit, sich dann mit den Inhalten auseinander zu setzen. Der Eingangssatz im Anschreiben ist gut gelungen. Statt "Mit Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen…" fängt der Bewerber mit einem individuellen, auf das Unternehmen bezogenen Satz an. Die Absätze sind überschaubar, durch Leerzeilen getrennt. Der Personalentscheider sollte das Gefühl erhalten, dass er sich jedes Mal neu entscheiden kann, ob er weiter lesen möchte. Der Aufbau des Anschreibens ist aber so gut gelungen, dass der Gedanke, die Bewerbung zur Seite zu legen gar nicht erst aufkommt. Statt nur auf Positionen und Verantwortungen zu verweisen, berichtet das Anschreiben auch von Ergebnissen des Handelns und von persönlichen Erfolgen. Der Bewerber beschreibt kurz und präszise, was ihn einzigartig für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz macht. All das wird auf einer DIN A4 Seite untergebracht..Das Interesse ist geweckt worden.

Desire - Wunsch (D)
Nun möchte das Unternehmen mehr über den Kandidaten erfahren. Der Lebenslauf wird zur Hand genommen. Dieser ist ebenso klar und übersichtlich gestaltet.Der Werdegang erläutert. Auf einen Blick ist deutlich, wann der Bewerber bei welchem Unternehmen in welcher Funktion beschäftigt war und worin seine Hauptaufgaben bestanden. Außerdem hat der Lebenslauf einen individuellen Schliff. Der Bewerber macht zu den einzelnen Unternehmen noch einige Angaben: Produkte und Dienstleistungen, Anzahl der Mitarbeiter , aussagefähige Kennzahlen für seinen Bereich sowie eine Internetadresse. Die Firma Hans Dampf GmbH in Posemuckel erwacht plötzlich zum Leben! Vielleicht rundet eine "dritte Seite" mit Beschreibungen zu Studieninhalten und besonderen Projekten, die der Bewerber absolviert hat das Profil ab. Beigefügte Zeugnisse bestätigen die vorherigen Aussagen. Der Bewerber weiß worauf es ankommt und gewinnt weiterhin durch Professionalität. Beim Unternehmen kommt jetzt der Wunsch auf, den Bewerber kennen lernen zu wollen.

Action - Aktion (A)
Die Aktion kann nur darin bestehen, den Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Es war nicht nur die Qualifikation die überzeugt hat. Es war die gesamte Bewerbung, die holistisch wahrgenommen wurde, die zur Einladung geführt hat. Der Bewerber hat es verstanden, den Personalentscheider Schritt für Schritt durch seine Unterlagen hindurchzuführen. Er hat gewusst, dass die Einladung das Ergebnis einer Mischung aus "Bauch und Verstand" beim Empfänger ist - und seine Bewerbung danach entsprechend gestaltet.

(Red. M.-A.Wirth)