ISAF on tour

Blitzlichter Praxissemester

Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen und Dir vorstellen, was unsere ISAF Studierenden in ihren Praxissemestern erlebt haben. Dabei warteten im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Krise ganz neue Herausforderungen auf die Studierenden.
Eine kleine Auswahl an Erfahrungsberichten der Studierenden wird in diesen Blitzlichtern festgehalten.

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Helke-Sophie Brandes bei der Touristikgemeinschaft Wesermarsch

Abendstimmung in der Wesermarsch

Ein Praxissemester in Zeiten von Corona – geprägt vom Homeoffice, spontanen Änderungen und vielen spannenden Projekten. Der Satz fasst mein Praxissemester bei der Touristikgemeinschaft Wesermarsch in Brake relativ gut zusammen. Die ersten sechs Wochen habe ich direkt im Homeoffice verbracht, da ich mitten im Lock down das Praktikum begonnen habe. Glücklicherweise konnte ich die Stelle überhaupt antreten, denn bei all den Veränderungen und Unsicherheiten war das nicht einmal sicher.

Was genau macht eine Touristikgemeinschaft? Eins vorweg: Wir sind nicht die Tourist-Information, sondern Ansprechpartner und Koordinationsstelle für diese. Genauer gesagt haben wir so gut wie gar keinen Kundenkontakt, sondern agieren mehr im Hintergrund. Eines der übergeordneten Ziele ist ein einheitlicher touristischer Auftritt der Wesermarsch sowohl nach innen als auch nach außen hin. Dabei geht es um Innovation, Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit mit den touristischen Dienstleistern und Verbänden vor Ort. 

Und was genau machst du den ganzen Tag? Ein richtiges „Tagesgeschäft“ gibt es bei der Touristikgemeinschaft nicht, denn jeder Tag ist anders. Jeder arbeitet an bestimmten Projekten, es werden Veranstaltungen geplant und Marketingmaßnahmen werden erstellt und durchgeführt. Wichtig ist auch der Austausch mit den Tourist-Informationen in der Wesermarsch.  

Während meiner Praktikumszeit war ich ebenfalls an verschiedenen Projekten beteiligt. Der „Musiksommer Wesermarsch“ konnte – bedingt durch die Corona-Krise – nicht wie geplant sattfinden, also haben wir uns eine digitale Variante ausgedacht und ins Leben gerufen. Außerdem wird die Homepage aktuell überarbeitet, sodass ich bei der Planung und Gestaltung der neuen Website beteiligt war. Ein großer Bestandteil meiner Arbeit war ebenfalls der Ausbau der Social-Media-Kanäle, da diese durch Corona einen immer größeren Stellenwert bei uns erreicht haben. 

Weser-Side-Gallery

Da die Touristikgemeinschaft ein Bereich der Wirtschaftsförderung Wesermarsch ist, habe ich auch an einigen bereichsübergreifenden Projekten mitgewirkt, wie beispielsweise die Einführung eines Wesermarsch-Gutscheins für den gesamten Landkreis.  

Mein Fazit stand bereits nach wenigen Wochen fest: Die Arbeit hier ist spannend, abwechslungsreich und es wird garantiert nie langweilig. Durch die Verknüpfung mit der Wirtschaftsförderung bekommt man hier noch viel mehr mit und blickt sozusagen über den „touristischen Tellerrand“ hinaus – ich habe beispielsweise Einblicke ins Standortmarketing gewinnen können. Das Beste daran? Hier lernst du die Region Wesermarsch erst so richtig kennen, da du aus allen Kommunen etwas mitbekommst und die Geheimtipps sozusagen als Erste/Erster erfährst.  

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Cédric Missair bei der Bremischen Landesmedienanstalt

Wer Lust hat, im Bereich Medien zu arbeiten, aber trotzdem ab und zu an der frischen Luft sein möchte, der ist bei der (bre(ma genau richtig. Hier kann man mit den Bürgen interagieren und gleichzeitig einen kleinen Teil zur deren Medienbildung beitragen. Aber nicht nur die vielen medienpädagogischen Projekte gehören zu den täglichen Aufgaben, auch im Bereich Aufsicht und Jugendschutz gibt es einiges zu tun. Je mehr Content täglich produziert, gesendet oder hochgeladen wird, desto mehr Gefahrenquellen gibt es für Kinder und Jugendliche und desto mehr Inhalt gilt es zu kontrollieren.

Ihr tragt hier einen entscheiden Beitrag zum Schutz der Bürger bei. Doch nicht nur Jugendschutz ist wichtig, sondern auch die richtige Werbekennzeichnung. Die vielen neuen, noch recht jungen YouTuber wissen oft nicht, wie man bezahlte Werbung richtig kennzeichnet. Für den Konsumenten ist das natürlich sehr gefährlich, denn dieser wird dadurch stark in seiner Kaufentscheidung beeinflusst. Jeder Nutzer muss sofort unterscheiden können, ob es sich hier um bezahltes Sponsoring oder lediglich um eine Empfehlung handelt. Aber auch viele TV-Sender machen diesbezüglich immer noch Fehler. Wer hat nicht schon einmal nachts zufällig einen unbekannten Spot gesehen und erst viel zu spät festgestellt, dass es sich hierbei doch wieder nur um Promotion handelt?! Nicht nur Kinder, sondern auch immer mehr Erwachsene können den Unterschied heutzutage nicht mehr ganz so einfach feststellen. Für all diese Dinge brauchen wir die Medienanstalten, denn sie Überwachen und Überprüfen nicht nur jegliche Medien, sondern vermitteln zusätzlich zwischen Produzenten und Konsumenten.

Es ist also ein abwechslungsreicher und interessanter Job der euch täglich vor neue Herausforderungen stellt. An einem Tag kümmert ihr euch um die Öffentlichkeitsarbeit und könnt euch auf dem Hauseigenen social Media Kanal austoben oder aber auch seriöse Pressemitteilungen bezüglich aktueller Themen und Projekte verfassen. Am nächsten Tag schaut ihr euch lieber ganz gemütlich den Teleshopping- Kanal an oder transkribiert eine Radiosendung und genießt dazu eine Tasse Kaffee. Ihr könnt euch aber auch den Vorbereitungen bezüglich diverser Veranstaltungen und Workshops widmen.

Karte Medienanstalten

Für Technikfreaks gibt es natürlich auch etwas zu sehen. Wenn ihr Lust habt, inspiziert ihr das Bürgerradio im gleichen Gebäude oder kümmert euch um das Schneiden und Bearbeiten von Videomaterial. Es gibt immer was zu tun! Wer also Lust auf interessante Aufgaben im Bereich Medien, in einem netten kleinen Team hat und zudem etwas Gutes tun will, der ist bei der (bre(ma genau richtig.

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Janine Lötgering beim Stadtmarketing in Schüttorf

Schüttorf

Im 6. Semester meines Studiums im Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft B.A. stand für mich das Praxissemester an. Dieses absolvierte ich beim Stadtmarketing Schüttorf.

Bei der Wahl des Praktikumsplatzes waren mir unterschiedliche Punkte besonders wichtig. Auf der einen Seite wollte ich ein Praktikum in einem Unternehmen machen, zu dem ich einen persönlichen Bezug habe, das mich motiviert, überzeugt und dessen Aufgabenfeld meinen Interessen entspricht. Auf der anderen Seite wollte ich die unterschiedlichen Bereiche meines Studiums einbeziehen. So vielfältig, spannend und abwechslungsreich das ISAF Studium ist, so sollte auch mein Praktikum werden. Da ich viele Interessen habe, Herausforderungen mag und so viele Erfahrungen, wie möglich sammeln wollte, schien ein Praktikum im Stadtmarketing als die ideale Wahl. Hier kommt man mit unterschiedlichsten Aufgabenbereichen in Berührung, ob Tourismus, Marketing oder Events. Genau wie im Studium ist jeder Teil ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Schnell stellte ich fest: Man muss sich während seines Studiums eigentlich nicht entscheiden, ob man lieber in Richtung Events, Marketing oder doch Tourismus geht, wenn man an allen Themen Spaß hat. Im Stadtmarketing wird alles vereint, man kommt mit jedem Thema in Berührung. 

Für das Stadtmarketing Schüttorf habe ich mich dann entschieden, weil Schüttorf meine Heimatstadt ist. Durch den persönlichen Bezug hatte ich besonders viel Motivation, Arbeit zu leisten, die die Region vorantreibt. Im Nachhinein stellte sich dies als die für mich perfekte Wahl heraus. Ein familiäres Umfeld und sehr viele soziale Kontakte zu den unterschiedlichsten Personen brachten – trotz Corona Pandemie wohlgemerkt – sehr viel Abwechslung in meinen Alltag. Auch die unterschiedlichen Herausforderungen und Aufgaben ließen kaum einen Tag wie den anderen sein. Mal hatte ich ein Treffen mit Hobbyfotografen, die mit Begeisterung an einem Fotoprojekt arbeiteten, am nächsten Tag saß ich mit Bürgermeister und Vertretern der Politik in Ausschüssen. Genau, wie ich es bereits erwähnt hatte, das Praktikum war ebenso vielfältig und abwechslungsreich, wie das Studium selbst. Aufgrund dieser Erfahrungen hat sich auch meine Sicht auf meine berufliche Zukunft ein wenig geändert. Zu Beginn war mir einfach wichtig, mich in den unterschiedlichen Bereichen auszuprobieren, zu schauen, wo meine Stärken und Schwächen sind und dann zu entscheiden, ob mir ein Bereich besonders gut liegt oder ein anderer mir wider Erwarten überhaupt nicht gefällt. Während meines Praktikums stellte ich schnell fest: Die Mischung macht es und genau diese Mischung ist das, was ich im späteren Berufsleben machen möchte. Durch das vorangegangene Studium habe ich bereits gelernt, strukturiert und diszipliniert zu arbeiten, meine Aufgaben zu planen, zu gliedern und erfolgreich durchzuführen. Dies hat mir auch während meines Praxissemesters sehr geholfen und ist vor allem in diesem Beruf von Vorteil.  

Was mir am meisten während meines Praktikums gefallen hat, war die Tatsache, dass ich auch in den wenigen Monaten, die ich beim Stadtmarketing Schüttorf verbringen durfte, viel bewegen und sinnvolle Arbeit leisten konnte, die die Region voranbringt. Somit habe ich mein persönliches Ziel, neben dem Lerneffekt und dem Sammeln wichtiger Erfahrungen, erreicht.  

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