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Netzwerk Freizeitwissenschaft diskutiert über die Bedeutung und Perspektive des Studienbereichs Freizeit und Tourismus

Forschung für Freizeit

Stärkung des Studienbereichs Freizeit und Tourismus lohnenswert!

Im Rahmen des 3. Bremer Freizeitkongresses fand wie beim letzten Freizeitkongress wieder ein „reales Netzwerktreffen“ statt.
Mit dabei waren Vertreter der Universitäten Duisburg-Essen und Vechta, der Hochschule Hildesheim, verschiedene Bremer Praxiseinrichtungen und interessierte Alumni und einige Studierende aus dem laufenden ISAF-Programm.

Die Bremer Hochschulmusikanten

Diskutiert wurde über das aktuelle Positionspapier zur „Bedeutung und Perspektive des Studienbereichs Freizeit und Tourismus“. Das Netzwerk spricht sich insgesamt für eine Stärkung des Studienbereichs Freizeit und Tourismus in Deutschland aus. Und auch unsere internationalen Kontakte, z. B. zur Stenden University in Leeuwarden, sprechen eher für einen Ausbau als für eine Rückführung. Konkret sind in den letzten Jahren Hochschullehrerstellen bzw. Studienangebote in Hamburg (Opaschowski), Bielefeld (Nahrstedt), Paderborn (Steinecke) und Trier (Tourismus) abgebaut worden. Bremen steht auf dem Prüfstand, wie alle in den Medien verfolgen konnten. Dies steht ganz im Widerspruch zur Entwicklung der Branche mit Wissenswelten, touristischen Angeboten und vielen Arbeitsplätzen in diesem Sektor. Die Folge ist: immer mehr Studierende gehen ins Ausland, z. B. in die Niederlande.

Durch unsere eigenen Absolventenbefragungen (M.A. und B.A.) wissen wir, dass viele Alumni einen wichtigen Beitrag zur Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Region leisten. 40% bleiben im Bundesland Bremen. In fast allen Wissenswelten und in den Tourismusorganisationen sind unsere AbsolventInnen zu finden. Insgesamt ist die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nach „Profis“, die Reisen, Events und Stadtmarketing im Blick haben, gut. Drei Viertel haben Vollzeitstellen und die meisten arbeiten unbefristet (Absolventenbefragung 2014).

Mit dem Positionspapier wenden wir uns an die Fachöffentlichkeit, die Wissenschaftsbehörden und insbesondere an die Bremer Politik.

Das Dokument findet ihr hier als PDF: Positionspapier-Netzwerk-Freizeitwissenschaft 2014

Wir möchten euch ganz herzlich bitten: schickt uns Kommentare und Ideen zum Positionspapier.

Und diskutiert in euren Zusammenhängen die Perspektiven – Bremen, aber auch darüber hinaus.
Kontakt: Dr. Dieter Brinkmann; Hochschule Bremen

E-Mail: dieter.brinkmann@hs-bremen.de

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